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Zusammenfassung der News vom 24.04.2018

Ist Bitcoin der neue Euro?

Die baltischen Länder interessieren sich mehr und mehr für Kryptowährungen. Heutzutage kann man in 30 Orten in Vilinius, 26 in Tallinn und 21 in Riga mit Kryptowährungen für Dienstleistungen bezahlen. Bitcoin-Automaten sind ebenfalls in den Hauptstädten Estlands und Litauens installiert.

Der Boom der Zahlungen mit Kryptowährungen begann mit dem Dienstleistungssektor:

Restaurants, Bars, Hotels und Souvenirläden, aber nun werden im Baltikum Kryptowährungen auch im Immobiliensektor akzeptiert. Außerdem sind Kryptowährungen in den baltischen Ländern nicht reguliert, obwohl Lettland versucht hat, Bitcoin zu definieren.

Durch die zahlreichen Akzeptanzstellen von Kryptowährungen spiegeln die baltischen Staaten den Trend der Länder Westeuropas wieder, denn mittlerweile tausende europäische Geschäfte nutzen Bitcoin als Zahlungsmittel und fast täglich entstehen neue Akzeptanzstellen!

In Zukunft könnten Kryptowährungen auf dem europäischen Finanzmarkt zu einem vollwertigen Teilnehmer auf dem Niveau des Euros werden und ihn gewisser Weise sogar ersetzen!

Quelle: (E-Lexer, 2018)

Vitalik Buterin: „Ich zerstöre Jobs und schaffe bessere“

Der Gründer der Blockchain-Plattform Ethereum ist eine der schillerndsten Persönlichkeiten der Krypto-Community und hat sich als so etwas wie der „Posterboy“ der Blockchain-Technologie herauskristallisiert. Am Wochenende sprach Buterin in zwei Interviews über die Krypto-Szene und seine Rolle darin. Dabei gab er einige spannende Einblicke in sein Leben, sein Blockchain-Projekt Ethereum und seine Sicht der Dinge.

Menschen sind soziale Wesen, denen Visualisierung und Personalisierung hilft, sich mit einer Sache, einem Projekt oder einer Idee zu identifizieren. Dies ist erkennbar im Personenkult einer politischen Partei oder der Heroisierung einzelner Sportler aus einer Mannschaft. Auch in der Krypto-Szene ist dies nicht anders – Menschen wollen Personen, die Ideen verkörpern.

Betrachtet man den Bitcoin als Platzhalter für die gesamte Krypto-Szene oder gar für den gesamten Blockchain-Bereich, so liegt zunächst der oder die Erfinder der ersten Blockchain als potentielle Gallionsfigur der Community auf der Hand: Satoshi Nakamoto. Da sich jedoch verschiedene Mythen um die wahre Identität des Bitcoin-Entwicklers ranken, muss man davon ausgehen, dass Nakamoto auch bis auf weiteres als Identifikationsfigur ausscheidet. Einer der Köpfe, der in die sich auftuende Lücke stößt, ist Ethereum-Gründer Vitalik Buterin.

Buterin ist mit seinen 24 Jahren eine der schillerndsten Persönlichkeiten und gibt der jungen und aufstrebenden Krypto-Szene ein Gesicht. Er selbst sieht sich, neben seiner Rolle als Chef von Ethereum, auch als Botschafter der Blockchain-Technologie und möchte das positive Image von Anwendungen weiter fördern.

Blockchain: Epochale Veränderung

Unter anderem darüber sprach er in einem Interview mit dem Vice Magazin. Er berichtete von seinen Anfängen im Krypto-Bereich, damals noch synonym mit der Nutzung des Bitcoin. Er begann 2011, sich mit der Technologie hinter der Kryptowährung auseinanderzusetzen und ließ sich in seinem Studentenjob dafür in Bitcoin bezahlen. Überzeugt von der Idee, dass eine Gruppe von Menschen mit der Blockchain ihr eigenes unabhängiges Finanzsystem aufbauen kann, machte er sich schließlich an die Entwicklung einer eigenen Plattform.

Die Möglichkeiten der Blockchain beschreibt Buterin als „epochale Veränderung der bestehenden Verhältnisse“. Bitcoin mache durch Peer-to-Peer-Transaktionen Banken überflüssig, Ethereum weitet dies auf digitale bindende Übereinkünfte aus – durch den Gebrauch von Smart Contracts. Ob er sich als „Zerstörer der alten Welt“ sehe, angesichts der Masse an Jobs, die er potentiell überflüssig machen könnte, wird Buterin gefragt. „Ich zerstöre Jobs und schaffe bessere“, gibt Buterin trocken zurück.

Kritischer Blick auf ICOs

Tiefere Einblicke in die Krypto-Szene gab er in einem zweiten Interview, dieses Mal in der Financial Times. Dort ging er zum Teil hart mit Initial Coin Offerings ins Gericht, von denen viele die Krypto-Szene nicht weiter bringen. Es gebe Projekte, die „niemals eine Seele gehabt hätten“. An einer Stelle wurde er sogar konkret und stellte den Token TRON als Beispiel heraus.

Seiner persönlichen Rolle als Figur des öffentlichen Raumes sei er sich bewusst, auch wenn er nicht danach gestrebt habe. Vielmehr sei er in diese Rolle hineingeraten, weil sein Projekt Ethereum so groß geworden sei. Mit der Berühmtheit sei es dennoch phasenweise schwer umzugehen, besonders wenn man am Flughafen von Menschen bedrängt wird, die mit einem sprechen möchten.

Buterin hatte sich bereits in der Vergangenheit sehr kritisch zur Welle an ICOs geäußert – ungeachtet dessen, dass die meisten, wie etwa auch TRON, auf seiner eigenen Plattform laufen. Auch die Attitüden vieler Investoren, hauptsächlich den Investment-Case von Kryptowährungen, nicht jedoch ihren konkreten Anwendungszweck zu betrachten, stößt bei ihm sauer auf. Im Dezember twitterte er leicht überspitzt, er werde die Community bald verlassen, wenn es nur noch um Lambo-Memes und die Möglichkeit auf schnelles Geld ginge.

Quelle: (Schmidt, 2018)

https://www.btc-echo.de/vitalik-buterin-ich-zerstoere-jobs-und-schaffe-bessere/

Was benötigt wird, um über 100 Mio. Dollar in Litecoin zu versenden

Während über hohe Gebühren und Probleme bei der Bestätigung von Transaktionen im ?Bitcoin-Netzwerk diskutiert wird, verdreht eine Litecoin-Transaktion der Krypto-Community den Kopf.

Am Donnerstag überwies ein anonymer Teilnehmer ? in nur 2,5 Minuten 700.000 LTC. Das sind derzeit ca. 106 Millionen US-Dollar. Diese Transaktion sorgte auf Foren wie Reddit für eine Menge Aufmerksamkeit, da die Transaktion lediglich Gebühren von knapp 40 Cent hatte!

Quelle: (E-Lexer, 2018)

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