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Stellar Lumens (XLM) ist eine Kryptowährung, die ähnlich wie auch Ripple (XRP), dafür sorgt, dass der internationale Zahlungsverkehr schnell, sicher und kostengünstig verlaufen kann.

Die Währung gehört mittlerweile mit einer Marktkapitalisierung von rund 3 Milliarden Euro zu den erfolgreichsten Blockchain-Projekten. Die XLM Anzahl liegt bei einem gesamten Angebot von 100 Milliarden Stück, wobei erst rund 18 Milliarden im Umlauf sind. Derzeit steht die Währung bei ca. 0,16 Euro und ihr Allzeithoch betrug 0,60 Euro im Januar 2018. (Stand: 13. Juli 2018)

Was macht Stellar so besonders und was ist ihr Ziel?

 

Stellar´s Ziel

Die Kryptowährung entstand in Folge einer Fork von Ripple im Jahr 2014. Die beiden Gründer Jed McCaleb und Joyce Kim verfolgen das Ziel, noch schnellere und gebührenärmere internationale Transaktionen für Banken, Gruppen oder auch Einzelpersonen zu ermöglichen. Sie wollen die „Zukunft des Banking“ sein und die herkömmlichen Alternativen – die oft verbunden sind mit hohen Gebühren und langen Wartezeiten – ablösen.

 

Wie funktioniert Stellar Lumens?

Anders als bei Bitcoin, wird XLM nicht durch mining generiert, sondern wurde schon 2014 auf die Stückzahl von 100 Milliarden festgelegt. Das Stellar-Netzwerk selbst funktioniert ohne Gebühren. Für eine Transaktionaktion werden lediglich Gebühren in Höhe von 0,0001 Lumens erforderlich, was nur den Bruchteil eines einzelnen Cents darstellen. Diese Gebühr wird trotzdem erhoben, um die Stellar-Blockchain vor Spam zu schützen. Die Transaktionszeit beträgt maximal 5 Sekunden, was im Gegensatz zu Bitcoin (mit 10 min Transaktionszeit) enorm schnell ist. Außerdem können bis zu 600.000 Transaktionen pro Sekunde im XLM-Netzwerk ausgeführt werden. Anders als bei Ripple, funktioniert Stellar auf dem sogenannten „SCP“ (Stellar-Consensus-Protocol), welches unter anderem „dezentrale Kontrolle, geringe Latenz, flexibles Vertrauen und asymptotische Sicherheit“ verspricht.

Sobald jetzt zum Beispiel eine internationale Überweisung zwischen zwei Personen stattfindet, die verschiedene Währungen (z.B. Euro und Dollar) benutzen, passiert Folgendes: Person A überweist ihre Euros. Die Bank, bei der die Person ansässig ist, agiert als „Anker“ in dem Stellar-Netzwerk. Diese überweist dann tatsächlich das Geld und es wird auf dem Weg zum bestmöglichen Wechselkurs in Dollar getauscht. Der Bank von Person B wird hier auch wieder zum „Anker“ in dem Netzwerk und nimmt die Transaktion an und stellt diese dann als Sichtguthaben bei dem Empfänger dar.

Ob Stellar nun effizienter als Ripple funktioniert, muss jeder für sich beurteilen. Was man aber behaupten kann, ist dass Stellar ein offeneres Netzwerk ist und auch Transaktionen zwischen Gruppen oder Einzelpersonen gut ermöglicht. Ripple dagegen ist eher ein geschlossenes Netzwerk, welches hauptsächlich Banken im Fokus hat.

 

Wir dürfen gespannt sein, wie sich Stellar weiterhin im Kryptomarkt entwickelt und raten vor jeder Investition dringend zur eigenen Recherche!

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