BTC: € 3.549,39 -0.25%
ETH: € 121,88 -0.67%
BCH: € 139,16 -1.99%
XRP: € 0,28 -0.06%

Während dem Bitcoin schon enorme Anonymität zugesprochen wird, steht Monero (XMR) mit noch höheren Privatsphären-Versprechungen in den Startlöchern. Wem die höchste Verschlüsselung seiner Transaktionen viel wert ist, sollte die Kryptowährung bereits kennen oder (falls nicht) mal genauer in Betracht ziehen.

Monero steht derzeit auf Platz Nummer 12 bei coinmarketcap mit einer Marktkapitalisierung von rund 1,5 Milliarden Euro. Aktuell liegt der Preis von XMR bei 89,47 Euro, mit einer Marktversorgung von ca. 16 Millionen Stück. Das Allzeithoch lag bei 369 Euro im Dezember 2017. (Stand: 28. August 2018)

Doch worin genau liegt der Unterschied von Monero zu Bitcoin und was macht die Kryptowährung so sicher und verschlüsselt?

Traum für Privatsphäre-Liebhaber

Monero kam im Januar 2016 auf den Markt, mit dem Ziel die Anonymität der Nutzer zum höchsten Grad zu wahren. Bei der Kryptowährung sind keinerlei Daten über die Transaktion einsehbar und auch die Wallets sind verschlüsselt und für niemanden sonst zugänglich. Außerdem ist die Blockgröße bei Monero skalierbar, d.h. dass die Größe veränderbar ist, sodass ein Datenstau verhindert werden kann, sobald mehr Transaktionen durch die jeweiligen Blöcke „fließen“. Weiterhin arbeitet die Währung mit einem sogenannten „proof of work“ Verfahren, was bedeutet, dass sich XMR durch Mining generieren lässt. Durch die Blockchain sind sehr schnelle Transaktionen möglich und die Rückverfolgung bei dem Bezahlcoin ist unmöglich, da die Transaktion in viele Teile gesplittet wird. Interessant ist auch, dass Monero 12 Nachkommastellen hat, wohingegen Bitcoin nur 8 besitzt.

Die Währung selbst wirbt mit dem Spruch: „Sie sind Ihre eigene Bank“. Denn auch anders als beim Zahlungscoin Litecoin, entstand XMR nicht etwa aus einer Fork, wie es bei Bitcoin und Litecoin geschah, sondern aus einem eigenen Protokoll.

Albtraum für Regierungen

Ob die Regierungen wirklich keinen Weg durch die Mauer der Verschlüsselung von Kryptowährungen und gerade von XMR finden, sei mal so in den Raum gestellt. Dennoch veranlassen high-privacy Coins, wie Monero, zu kriminellen Aktivitäten, sodass zum Beispiel Geldwäsche, illegale Transaktionen oder auch Terrorfinanzierung erleichtert werden.

Trotz der einigen wenigen Nachteile überwiegen doch wohl die Vorteile, die dieser Coin mit sich bringt. Abschließend ist also wichtig zu erwähnen, dass Monero für diejenigen interessant ist, die Privatsphäre bei Kryptowährungen bzw. Zahlmethoden bevorzugen.

 

Wir raten zur genauen Recherche, bevor man in Kryptowährungen investiert!

Pin It on Pinterest