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EOS (EOS) ist ein dezentrales Netzwerk, welches teilweise zu vergleichen ist mit Ethereum (ETH).

Daniel Larimer ist der Entwickler dieser Kryptowährung und hat neben Steem und BitShares eine Plattform geschaffen, die es ermöglicht sogenannte DApps (decentralized applications) auf Blockchainbasis zu entwickeln.

Die derzeitige Marktkapitalisierung (bei einer ungefähren Stückanzahl von 900 Millionen) liegt bei etwa 5,6 Milliarden Euro. Daraus ergibt sich ein Preis von 6,25 Euro. (Stand: 10. Juli 2018)

EOS befindet sich aktuell auf Platz 5 der größten Kryptowährungen. Doch wie hat es EOS so weit gebracht und was sind die Besonderheiten im Vergleich zum Konkurrenten Ethereum?

 

Was EOS zur Top 5 der erfolgreichsten Kryptowährung macht

Das Projekt wurde vom „block.one“-Team schon 2017 gestartet und hat eine einjährige ICO-Phase hinter sich. So hatten Investoren ein ganzes Jahr lang zeit, EOS-Token direkt von der Plattform zu erwerben. Um die ganze Effizienz und Geschwindigkeit des Netzwerkes zu erhöhen, setzt Larimer auf das DPOS-Verfahren (Delegated-Proof-Of-Stake). Anders als bei Ethereum oder Bitcoin, die mit einem Proof-Of-Work-Verfahren arbeiten, schafft EOS eine digitale Demokratie könnte man fast behaupten. DPOS ist zu vergleichen mit dem Stimmrecht bei Aktienanteilen: Je mehr Token jemand besitzt, desto mehr Stimmrecht hat er. Nutzer bestimmen dann mit diesen Stimmrechten die 21 Block-Produzenten. Sie sorgen für die Transaktionsverifizierung auf der Plattform.

Des Weiteren ist der EOS-Token eine Art einlösbares Guthaben für eine Dienstleistung, welche z.B. mehr Bandbreite oder Speicherplatz innerhalb des Blockchain-Netzwerkes zur Verfügung stellt.

Im Vergleich zu Ethereum, können weitaus mehr Transaktionen zur selben Zeit durchgeführt werden und es kommt nicht zum Datenstau. Außerdem müssen die Nutzer keine Transaktionsgebühren innerhalb des Netzwerks bezahlen.

Ein weiterer großer Vorteil ist, dass die DApps benutzerfreundlich sind und man den Unterschied zu einem zentralen Netzwerk auf den ersten Blick nicht erkennt. Die Plattform steemit zum Beispiel, basiert auf der Blockchainbasis und ist somit in vieler Hinsicht sicher und lässt keinen Datenraub oder keine Überlastung zu. Dennoch sieht es aus wie eine gut strukturierte Webseite und lässt sich auch dementsprechend einfach bedienen.

 

In solchen Fällen können wir ganz klar sehen, dass die Blockchain-Technologie in der Zukunft noch viel mehr Einfluss nehmen kann, indem Applikationen neu entwickelt oder vielleicht sogar substituiert werden, aber der Nutzer trotzdem keine Einschränkungen dadurch erfahren muss.

 

 

Wir dürfen also gespannt sein, welche Projekte und DApps noch aus dem dezentralen Netzwerk EOS hervorgehen.

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