BTC: € 4.692,65 -1.1%
ETH: € 149,94 -3.05%
BCH: € 255,88 -5.21%
XRP: € 0,29 -2.81%

Seit Anfang 2018 haben wir erlebt, wie Bitcoin und alle weitere 1900 Kryptowährungen massiv an Wert verloren haben. Bei der Nummer eins auf dem Kryptomarkt, Bitcoin, sind es seit dem Allzeithoch rund 65% Preisverlust, während es bei einigen anderen Altcoins deutlich düsterer aussieht.

Doch wie kann es sein, dass immer mehr gute Neuigkeiten veröffentlicht werden, der Kryptomarkt aber nicht immer in die so positive Richtung mitzieht? Obwohl wir auch Pro-Krypto sind, stellen wir euch nun einige Theorien ohne rosa-rote Brille vor.

 

Die eine Seite der Medaille

Zuerst einmal ist es wichtig zu wissen, dass der Markt um Kryptowährungen zwar schon bekannt ist, aber dennoch nicht so bekannt, dass jede Person dieser Welt ihn kennt. Ableiten lässt sich also, dass der Markt bzw. die Gemeinschaft noch enorm klein und jung ist. Deswegen könne man darauf schließen, dass alle Personen, die Nachrichten verfassen, selbst in Kryptowährungen investiert sind und so eben auch dafür sorgen wollen, dass sich mehr Menschen für die Coins interessieren. So entstehen zwar viele gute Neuigkeiten (natürlich auch fundierte), diese sind aber nicht immer so ausschlaggebend, dass sie in der Realität mehr Interesse verursachen.

Kreislauf der Lebens (oder der Märkte)

Seitdem die Finanzmärkte existieren, hat es immer Höhen und Tiefen gegeben. So ist es also nicht verwunderlich, dass auch die Kryptowährungen nach ihrem Höhenflug einmal eine Talfahrt erleiden mussten. So stiegen die Erwartungen an einen Crash erheblich, als Bitcoin und alle Altcoins anscheinend ohne Limit in die Höhe schossen. Jetzt im „Tief“ ist das Vertrauen in die Stabilität und Seriösität geschwächt, sodass trotz guten Neuigkeiten, einfach im Moment kein Anreiz mehr gegeben ist.

Die sooft genannte „Unsicherheit“

Immer wieder hört man das Wort „Unsicherheit“. In jedem skeptischeren Artikel ist dieses Wort zu finden. Damit gemeint ist einfach die Ungewissheit über die Zukunft. Welche Entscheidungen werden in der Zukunft gefällt? Lohnt es sich gerade jetzt einzusteigen? Warum genau sollte Bitcoin besser sein als unsere aktuelle Währung? Niemand kann in die Zukunft blicken und genau deswegen ist sie eben komplett ungewiss. Diese Unsicherheit macht dem Markt enorm zu schaffen und sie ist (wie wir sehen) auch nicht so leicht mit positiven Neuigkeiten zu mindern.

Was würdest du tun?

Seit einem Jahr und länger kommen so ungalublich viele gute Neuigkeit über neue Projekte, Listungen, Kooperation, etc. raus. Dennoch stiegt der Preis der Währungen bzw. des Gesamtmarktes nicht immer so stark wie wir hoffen. Nun ist es möglich, dass sich viele Menschen bei einer neuen Ankündigung denken: „Bei der letzten positiven Nachricht ist auch nichts passiert, warum genau sollte es jetzt anders sein?“. Das Problem hierbei ist wieder die Unsicherheit. Roadmaps mit vielen theoretischen Projekten und Versprechungen befriedigen die Menschen zwar kurzfristig, aber wenn dann auf lange Sicht keine Resultate vorgelegt werden, geht das Vertrauen schnell verloren. So kommt es mittlerweile auch, dass es dem Ruf des Marktes schadet, wenn immer mehr und mehr ICO´s in den Kryptomarkt kommen, ohne ein fundiertes Projekt oder einen Praxisbezug zu haben.

Wo bleibt der Gegenwind?

Das Thema Kryptowährungen ist mittlerweile fast vollständig aus den Mainstream-Medien verschwunden. So sind es auch die meisten Gegner von Kryptowährungen. Es gibt sicherlich mehr als genug, nur eben dass diese ihre Meinung nicht (mehr) wirklich kundtun. Wir haben definitiv mehr positive Neuigkeiten über Kryptowährungen, als negative (die ETF-Entscheidung mal beiseite gestellt). Zudem würde es deutlich mehr Gegenwind geben, wenn der Kryptomarkt wieder in neue Höhen schießen würde. Neue Stimmen tauchen wahrscheinlich wieder auf (wie Dezember 2017/Januar 2018) und erzählen öffentlich, dass Kryptowährungen keinen Sinn machen oder nichts wert sind. Aber auch eben dieser Gegenwind macht den jungen Markt so attraktiv, umstritten und vielleicht zum Teil kontrovers. Mehr Leute diskutieren darüber und zeigen Interesse usw. und all das wäre im entferntesten Sinne wohl eher eine Aufwärtsspirale.

Zu Viel für zu Wenige

Als letzten Punkt möchten wir noch einmal erwähnen, dass es durch einige Wenige möglich ist, dass viel Geld auf einmal bewegt werden kann (so auch zum Nachteil für Kryptoliebhaber). Durch den „kleinen“ Markt ist es einigen Superreichen vergönnt, die Preise in die bevorzugte Richtung zu lenken. Sie haben noch zu viel Einfluss, sodass unabhängig von den guten Nachrichten, trotzdem immer ein Abrutsch der Preise eintreten kann, wenn sich einer der großen Fische entscheidet, trotzdem zu verkaufen. Auch das löst dann wieder eine Kettenreaktion aus, sodass wir sehen können, wie mehrere Milliarden Dollar meist auf einen Schlag aus dem Markt gezogen werden.

 

Abschließender Hinweis: Diese Punkte sind alle frei abgeleitet. Es existieren sicherlich noch viele weitere Aspekte, die hier nicht genannt sind. Trotzdem wissen wir, dass das Interesse für Kryptowährungen in der langfristigen Betrachtung steigt. Außerdem sind wir auch davon überzeugt, dass es viele neue Höchststände geben wird. Allerdings vielleicht nicht so bald oder schnell, wie wir uns Anfangs erhofft hatten.

 

 

Wir raten zu genauen Recherche vor dem Investment in Kryptowährungen

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