BTC: € 7.191,26 0.6%
ETH: € 224,67 0.73%
BCH: € 363,24 -0.61%
XRP: € 0,35 0.46%
Inflation ist eine von der Geldpolitik ausgehende Messgröße zur Ermittlung der Preissteigerung innerhalb einer Zeitperiode, wobei die Inflation meist auf ein Jahr betrachtet wird.

Inflation entsteht indem mehr Geld in Umlauf gebracht wird, wie z.B bei der Giralgeldschöpfung (Hierbei erschafft die Bank sinnbildlich per „Knopfdruck“ elektronisches Geld aus dem Nichts (bspw. bei Kreditvergabe)).

Dieses ist natürlich auch auf den Kryptomarkt übertragbar.
Es gibt unlimitierte Coins, wie z.B. Ethereum, bei welchen rein theoretisch auch unendlich viele Coins „gedruckt“ werden könnten. Auf diese Weise sinkt der Wert des Coins, da eben auch der Seltenheitsgrad der Währung sinkt.

Die Gefahr von zu hoher Inflation besteht aber höchst wahrscheinlich nicht bei einem einzelnen Coin wie Ethereum (wobei Ethereum-Projekte auch funktionstüchtig sind), sondern vielmehr bei nicht-fundierten Projekten einiger ICO‘s (Initial Coin Offering). Die Gefahr für den gesamten Kryptomarkt besteht also darin, dass dieser mit Coins regelrecht „überflutet“ wird und somit die Kaufkraft (also der Wert) aller Währungen generell sinkt.

Auf der anderen Seite kann es im Kryptomarkt aber auch zu deflationären Effekten kommen.
Dies geschieht dann, wenn durch Gründe wie Erhöhung der Nachfrage, oder Verknappung des Angebots, der Wert des Guts (bzw. der Kryptowährung) steigt. Wenn die Nachfrage steigt sind die Wirtschaftsubjekte bereit, mehr Geld auszugeben und wenn eine Angebotsverknappung stattfindet, so wird die Währung seltener und wieder sind Wirtschaftssubjekte bereit, mehr Geld auszugeben.

Es gibt noch weitere volkswirtschaftliche Gründe für Deflation, aber diese würden den Rahmen für diesen Beitrag sprengen.

Des Weiteren ist Deflation in diesem Sinne frei übertragbar auf die vorhergesehene Verknappung, der zu minenden Bitcoinmengen ab dem Jahr 2020.

Nehmen wir also an, dass die Wachstumsmenge von herausgegebenen Bitcoins schrumpft (natürlich nur solange die Limitierung nicht erreicht ist), so wird der Wert des Bitcoin steigen, vorausgesetzt die Nachfrage bleibt konstant oder erhöht sich sogar z.B. aufgrund von erneuten Trends.

Zusammenfassend lässt sich also nochmals erwähnen, dass Inflation im Sinne der Kryptowährung und nicht(!) im Sinne des Geldes, den Wert der Währungen senken wird. Andersherum lassen sich deflationäre Effekte im Sinne der Kryptowährungen genießen, da der Wert steigt.

Nochmals zum Schluss gilt der Hinweis, dass Inflation und Deflation auf das Beispiel „Kryptomarkt“ übertragen wurden und sonst nur ausschließlich auf Geld bezogen werden.

Denn in einer Volkswirtschaft sind weder hohe Inflationsraten, noch minimale Deflationen von Vorteil, da sie die Wohlfahrt der meisten Wirtschaftssubjekte schmälert.

 

Für weitere Infos bezüglich Inflation vs. Deflation klicke einfach hier, um zum Video zu gelangen.

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